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10.09.2017 | Kategorie: Nachrichten Aktive Wehr | Zurück zu Alle Nachrichten

Knapp 20 Kinder besuchten am letzten Ferientag, Freitag 8. September, die Freiwillige Feuerwehr Holzmaden. Unter dem Motto „Ein spielerischer Nachmittag bei der Feuerwehr“ gab es im Rahmen des Sommerferienprogramms viel zu entdecken.

Den Anfang des Programms machte Kommandant Thomas Polster und führte die Kinder durch das Feuerwehrhaus. Mit Neugierde wurden alle Räume erkundet. Dabei stellten die Kinder verblüfft fest, dass es im Feuerwehrhaus entgegen der Erwartung gar keine Stange zum Herunterrutschen gibt, sondern die Einsatzkräfte „ganz klassisch“ die Treppe hinabgehen. Bei den Feuerwehrfahrzeugen angelangt, erklärten die Betreuer die verschiedenen Geräte und Werkzeuge. Das ein oder andere Gerät konnte dabei gleich ausprobiert werden. Eine ausgiebige Rundfahrt durfte im Anschluss daran natürlich nicht fehlen. Nach einer kleinen Pause machten sich die Kinder anschließend in kleinen Gruppen zu den Stationen auf. Viel Geschick und eine ruhige Hand waren unter anderem an der ersten Station gefragt, um einen Ball mittels Wasserstrahl durch ein Muster zu bugsieren. An der nächsten Station konnte das hydraulische Rettungsgerät betätigt werden, das üblicherweise seinen Einsatz bei Hilfeleistungen findet. Viel Begeisterung kam auch der letzten Station zu, an der die Kinder die verschiedenen Schutzkleidungen anprobierten.

Am Ende des spannenden Nachmittags demonstrierte die Feuerwehr, welche Gefahr von Spraydosen ausgeht, wenn diese zu großer Hitze ausgesetzt sind. Mit einem lauten Knall zerbersten diese. Abschließend veranschaulichte ein Feuerwehrmitglied noch, weshalb ein Fettbrand niemals mit Wasser gelöscht werden darf. Zum Erstaunen der Kinder löscht das Wasser den Brand nicht, sondern verdampft schlagartig und erzeugt zusammen mit dem brennenden Fett einen großen Feuerball. Deshalb nochmals der Hinweis: Einen Fettbrand löscht man am einfachsten, indem man einen trockenen Deckel auf den Topf legt, damit das Feuer erstickt.

Die Organisatoren bedanken sich bei allen teilnehmenden Kindern für ihr Interesse und hoffen insgeheim, vielleicht einige in der Jugendfeuerwehr wieder zu treffen.

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