
Die Teilnehmer der Einsatzübung nach erfolgreicher Arbeit.
Eine groß angelegte Gemeinschaftsübung der Feuerwehren aus Aichelberg, Weilheim an der Teck und Holzmaden fand kürzlich unter Beteiligung des Deutschen Roten Kreuzes, der Polizei sowie eines Abschleppunternehmens statt. Ziel der Übung war es, das koordinierte Vorgehen bei einem schweren Verkehrsunfall unter realitätsnahen Bedingungen zu trainieren.
Das Übungsszenario stellte einen Verkehrsunfall mit zwei Pkw und einem landwirtschaftlichen Feldhäcksler zwischen Aichelberg und Holzmaden dar. Insgesamt waren fünf verletzte Personen zu versorgen. Mehrere der Verletzten waren in ihren Fahrzeugen eingeklemmt und mussten mit hydraulischem Rettungsgerät aufwändig befreit werden. Parallel dazu übernahm der Rettungsdienst die medizinische Versorgung und Betreuung der Verletzten.
Aufmerksamkeit galt außerdem dem Brandschutz. Aufgrund der beschädigten Fahrzeuge sowie der anhaltend trockenen Witterung wurde ein zweifacher Brandschutz aufgebaut, um sowohl Fahrzeugbrände als auch eine mögliche Ausbreitung auf die umliegende Vegetation wirksam zu verhindern.
Im Mittelpunkt der Übung stand jedoch das reibungslose Zusammenspiel der verschiedenen Organisationen. Einsatzkräfte aus mehreren Organisationen, Gemeinden und aus zwei Landkreisen arbeiteten Hand in Hand. Die Zusammenarbeit zwischen den Feuerwehren, Deutschem Roten Kreuz, Polizei und dem Abschleppunternehmen funktionierte hervorragend. Alle Beteiligten konnten ihre Aufgaben professionell und koordiniert erfüllen.
Solche gemeinsamen Übungen sind ein wichtiger Bestandteil der Einsatzvorbereitung. Sie ermöglichen es, Abläufe zu festigen, die Kommunikation zwischen den beteiligten Organisationen zu verbessern und die Zusammenarbeit über Gemeinde- und Landkreisgrenzen hinweg weiter zu stärken. Die Übung zeigte eindrucksvoll, dass sich die Einsatzkräfte im Ernstfall aufeinander verlassen können. Vielen Dank an alle, die diese Übung vorbereitet und ermöglicht haben.


