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23.02.2020 | Kategorie: Nachrichten Aktive Wehr | Zurück zu Alle Nachrichten

Auf ein abwechslungsreiches und arbeitsreiches Jahr der Feuerwehr konnte Kommandant Thomas Polster an der diesjährigen Hauptversammlung zurückblicken. Im abgelaufenen Jahr wurden die Floriansjünger zu insgesamt 15 Einsätzen gerufen. Wie in den vergangenen Jahren musste die Wehr mehr technische Hilfe leisten, als zu Bränden ausrücken. Die Einsätze teilten sich in einen Brandeinsatz, zehn Hilfeleistungseinsätze und vier sonstige Einsätze (Fehlalarme von Brandmeldeanlagen) auf. Hierbei waren die 39 Einsatzkräfte mit insgesamt 273 Einsatzstunden tätig.
Thomas Polster legte anschließend in seinem Bericht die Themen dar, mit denen sich die Wehrführung und der Feuerwehrausschuss beschäftigten. Darunter zählen unter anderem die Aktualisierung der Alarmierungs- und Ausrückeordnung, Umbauarbeiten an einer Garage des Bauhofs zur Unterbringung von Gerätschaften und die Notstromversorgung des Feuerwehrhauses. Vor allem war das vergangene Jahr jedoch von der Ersatzbeschaffung eines Löschgruppenfahrzeugs geprägt. Nach über dreißigjähriger Dienstzeit wurde das 1987 beschaffte Löschgruppenfahrzeug 8 (LF 8) durch ein Löschgruppenfahrzeug 10 (LF 10) ersetzt. Im vergangenen Mai fanden die Übergabe des Fahrzeugs an die Wehr und die Indienststellung statt. Bis es soweit war galt es für den eigens eingerichteten Beschaffungsausschuss einiges an Vorarbeit zu leisten. In mehreren Sitzungen, Besichtigungsterminen und Lieferantengesprächen wurde in 600 Arbeitsstunden die Ersatzbeschaffung vorangeführt. Die Mannschaft wendete zur Einarbeitung in die neue Fahrzeugtechnik anschließend weitere 300 Stunden während mehrerer Sonderübungen auf.

Der stellvertretende Kommandant Max Dopatka berichtete vom Ausbildungs- und Übungsbetrieb der Wehr. Auch dieser war von der Beschaffung des LF 10 geprägt. Im Fokus stand in vielen Übungsabenden und Sonderdiensten, sich zügig mit dem neuen Fahrzeug vertraut zu machen.  Insgesamt fanden 43 Übungseinheiten mit abwechslungsreichen Themenschwerpunkten statt, welche auch regelmäßig von den Kameraden der Aktiven Wehr besucht wurden. So konnte an sechs Kameraden ein Präsent für die vollständige Übungsteilnahme überreicht werden. Weitere neun Aktive durften ein Präsent für das nur einmalige Fehlen am Übungsdienst entgegennehmen.
Neben dem umfangreichen Übungsbetrieb bildeten sich die Einsatzkräfte auch in verschiedenen Lehrgängen weiter. Für die erfolgreiche Teilnahme an Lehrgängen zum Truppmann, Sprechfunker, Atemschutzgeräteträger und Gruppenführer konnten Urkunden und Bescheinigungen an die Kameraden der Einsatzabteilung übergeben werden.

Schriftführer Rafael Fischer ließ in einem bebilderten Rückblick nochmals die Ereignisse des vergangenen Jahres Revue passieren.

Über die breit gefächerten Aktivitäten der Jugendfeuerwehr berichtete Jugendleiter Andreas Schnepple. Nach dem Eintritt von neun Jugendlichen in die Jugendfeuerwehr besteht die Gruppe momentan aus zwei Mädchen und sechzehn Jungs. Sehr abwechslungsreich waren die Themen der 24 Übungsabende. Das Highlight im Übungsdienst stellte dabei sicherlich der Berufsfeuerwehrtag dar. Dabei leisteten die Jugendlichen wie „echte“ Berufsfeuerwehrkräfte für 24 Stunden Dienst am Feuerwehrhaus einschließlich verschiedener Einsätze, Weiterbildungen und Dienstsport. Gemeinsam mit der Jugendfeuerwehr aus Aichelberg und dem Jugend-DRK aus Weilheim konnte dabei auch während einer Schauübung das Können demonstriert werden. In seinem Bericht stellte Schnepple auch die verschiedenen Aktivitäten von Marco Schüle vor, die dieser während seiner zweijährigen Funktion als Sprecher aller Jugendfeuerwehren des Landkreises Esslingen ausübte.
Zusätzlich zum Übungsdienst unternahmen die Jugendlichen zahlreiche Aktivitäten. So wurden unter anderem an „Feuer & Wasser“ eine Schauübung durchgeführt, die ausgedienten Christbäume eingesammelt sowie das Funkenfest und ein Videoabend veranstaltet.

Kassiererin Julia Zechner listete in ihrem Bericht die angefallenen Einzelbuchungen detailliert auf. Die von den Kassenprüfern Patrik Staib und Michael Thiehoff durchgeführte Kassenprüfung ergab erwartungsgemäß keine Beanstandungen.

Einstimmig erfolgten die im Anschluss von Bürgermeisterin Irion durchgeführten Entlastungen der Funktionsträger.

In Ihrer Ansprache an die Wehr dankte sie den Einsatzkräften, dass in Holzmaden die Feuerwehr an 365 Tagen im Jahr für die Bevölkerung da ist. Auch in Holzmaden lassen sich Schadenslagen nicht ausschließen. Ein gewisses Risiko für die eigene Unversehrtheit der Einsatzkräfte ist dabei nicht vollständig vermeidbar. Irion zeigte sich erfreut, dass der Wehr in Holzmaden eine adäquate Ausstattung zur Verfügung steht, mit welcher sich dieses Risiko reduzieren lässt. Allen Einsatzkräften wünscht sie stets eine gesunde und wohlbehaltene Rückkehr von den Übungen und Einsätzen.

Für langjährigen aktiven Dienst in der Feuerwehr wurden mehrere Kameraden geehrt. Das Feuerwehr-Ehrenzeichen des Landes Baden-Württemberg in Bronze wurde für 15 aktive Dienstjahre an Erik Wetzel verliehen. Patrik Staib wurde für 25 aktive Dienstjahre mit dem Feuerwehr-Ehrenzeichen in Silber geehrt. An Wolfgang Berger, Klaus Burkhardt und Hans Fischer wurde für 40 aktive Dienstjahre das Feuerwehr-Ehrenzeichen in Gold verliehen.

Ebenfalls erhielten einige Kameraden im Rahmen der Hauptversammlung ihre Beförderung. Zum „Feuerwehrmann“ wurde Jürgen Schmidt befördert. Den Dienstgrad des „Hauptfeuerwehrmanns“ trägt künftig Rafael Fischer. Heiko Berger erhielt seine Beförderung zum Dienstgrad des „Löschmeisters“.

Personell verstärkt wird die Jugendfeuerwehr durch die Eintritte von Jamie Delle Fave, Neo Nicola Fischer, Rion Fabio Fischer, Johannes Hüttner, Musa Kadrija, Lukas Schiedl, Jonathan Schinko, Jan Schmidt und Emil Volz.

Marco Schüle und Felix Wagner wechselten von der Jugendfeuerwehr zur Einsatzabteilung.

Neu in die Jugendfeuerwehr eingetretene Jugendliche.
An Hans Fischer (2.v.l.), Klaus Burkhardt (mitte) und Wolfgang Berger (2.v.r.) wurde das Feuerwehr-Ehrenzeichen in Gold verliehen. Kommandant Thomas Polster und Bürgermeisterin Susanne Irion nahmen die Ehrungen vor.
Patrik Staib wurde für 25 aktive Dienstjahre mit dem Feuerwehr-Ehrenzeichen in Silber geehrt.
Das Feuerwehr-Ehrenzeichen des Landes Baden-Württemberg in Bronze wurde für 15 aktive Dienstjahre an Erik Wetzel verliehen.
Jürgen Schmidt (2.v.l.), Rafael Fischer (mitte) und Heiko Berger (2.v.r.) wurden im Rahmen der Hauptversammlung befördert.
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