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17.02.2019 | Kategorie: Nachrichten Aktive Wehr | Zurück zu Alle Nachrichten

Auf ein abwechslungsreiches und arbeitsreiches Jahr konnte Kommandant Thomas Polster an der diesjährigen Hauptversammlung zurückblicken. Im abgelaufenen Jahr wurden die Floriansjünger zu insgesamt 13 Einsätzen gerufen. Wie in den vergangenen Jahren musste die Wehr mehr technische Hilfe leisten, als zu Bränden ausrücken. Die Einsätze teilten sich in zwei Brandeinsätze, sechs Hilfeleistungseinsätze und fünf sonstige Einsätze (Täuschungsalarme in gutem Glauben und böswillige Alarme) auf. Hierbei waren die 38 Einsatzkräfte mit insgesamt 412 Einsatzstunden tätig. Zudem wirkte die Feuerwehr an verschiedenen Veranstaltungen in der Gemeinde mit.

Thomas Polster legte anschließend in seinem Bericht die Themen dar, mit denen sich der Feuerwehrausschuss in zehn Sitzungen beschäftigte. Darunter zählt unter anderem die Ersatzbeschaffung eines Löschgruppenfahrzeugs, Aktivitäten zur Nachwuchsgewinnung sowie die Sanierung- und Erweiterung des Feuerwehrhauses. Zur Unterstützung des Feuerwehrausschusses bei der Ersatzbeschaffung des Löschgruppenfahrzeugs wurde ein fünfköpfiger Beschaffungsausschuss gebildet. Dieser war in sechs Sitzungen, mehreren Besichtigungsterminen und Lieferantengesprächen aktiv.

Der stellvertretende Kommandant Max Dopatka berichtete vom Ausbildungs- und Übungsbetrieb der Wehr. Insgesamt fanden 39 Übungseinheiten mit abwechslungsreichen Themenschwerpunkten statt, welche auch regelmäßig von den Kameraden der Aktiven Wehr besucht wurden. So konnte an dreizehn Kameraden ein Präsent für die vollständige Übungsteilnahme überreicht werden. Weitere acht Aktive durften ein Präsent für das nur einmalige Fehlen am Übungsdienst entgegennehmen.
Neben dem umfangreichen Übungsbetrieb bildeten sich die Einsatzkräfte auch in verschiedenen Lehrgängen weiter. An elf Einsatzkräfte wurden die Urkunden und Bescheinigungen für die erfolgreiche Teilnahme an verschiedenen Lehrgängen übergeben.

Zur mittlerweile abgeschlossenen Sanierung- und Erweiterung des Feuerwehrhauses berichtete der stellvertretende Kommandant Erik Wetzel. In seinem Rückblick stellte er den Verlauf der Baumaßnahmen und der Arbeitsdienste der Feuerwehr vor.

Schriftführer Rafael Fischer ließ in einem bebilderten Rückblick nochmals die Ereignisse des vergangenen Jahres Revue passieren.

Über die breit gefächerten Aktivitäten der Jugendfeuerwehr berichtete Jugendleiter Andreas Schnepple. Die Gruppe besteht momentan aus zwei Mädchen und zehn Jungs. Sehr abwechslungsreich waren die Themen der 25 Übungsabende. Die Highlights stellten dabei sicherlich die gemeinsame Übung mit der Jugendfeuerwehr Ohmden und die Besichtigung der Kirchheimer Feuerwache dar. Besonders erfreut zeigte er sich über den Erwerb der Leistungsspange der Deutschen Jugendfeuerwehr, welche Marco Schüle und Paul Wössner gemeinsam mit der Jugendfeuerwehr Neidlingen erlangten. In seinem Bericht stellte er auch die verschiedenen Aktivitäten von Marco Schüle vor, die dieser in seiner Funktion als Kreisjugendsprecher ausübt. Zusätzlich zum Übungsdienst unternahmen die Jugendlichen zahlreiche Aktivitäten. So wurden unter anderem an „Feuer & Wasser“ eine Schauübung durchgeführt, die ausgedienten Christbäume eingesammelt und das Funkenfest veranstaltet.

Kassiererin Julia Zechner listete in ihrem Bericht die angefallenen Einzelbuchungen detailliert auf. Die von den Kassenprüfern Patrik Staib und Michael Thiehoff durchgeführte Kassenprüfung ergab erwartungsgemäß keine Beanstandungen.

Einstimmig erfolgten die im Anschluss von Bürgermeisterin Irion durchgeführten Entlastungen der Funktionsträger.

In Ihrer Ansprache an die Wehr dankte sie den Floriansjüngern im Namen der Gemeindeverwaltung für das umfangreiche ehrenamtliche Engagement zum Wohl der Allgemeinheit. Sie betont, welcher Quantensprung sich in den letzten Jahrzehnten hinsichtlich Aufgaben und Ausrüstung im Feuerwehrwesen vollzog.  Zudem zeigte sie sich froh, dass in der Wehr weder Zukunftssorgen noch Nachwuchsprobleme bestehen. Allen Einsatzkräften wünscht sie stets eine sichere Rückkehr von den Einsätzen.

Zwei besondere Ehrungen konnten Bürgermeisterin Irion und stv. Kdt. Max Dopatka im Anschluss vornehmen. René Fischer und Thomas Polster wurden für 30-jährigen aktiven Dienst in der Feuerwehr zu Ehrenmitgliedern ernannt. Beide Kameraden traten im März 1988 in die Feuerwehr ein.

Für mindestens 15 aktive Dienstjahre erhielten Mathias Braun, Max Dopatka, Julien Fritz, Bernhard Haußmann, Christoph Hoyler, Michael Keuerleber, Sebastian Kneile, Benjamin Metzger, Andreas Schnepple, Patrik Staib, Marco Weiler, Andreas Wisst und Daniel Zechner das Feuerwehr-Ehrenzeichen in Bronze des Landes Baden-Württemberg.

Jürgen Schmidt und Christian Schreyer traten als „Quereinsteiger“ der Feuerwehr bei und wurden „per Handschlag“ in die Einsatzabteilung aufgenommen.

Zum „Feuerwehrmann auf Probe“ wurden Jürgen Schmidt und Christian Schreyer befördert. Befördert zum „Feuerwehrmann“ wurde André Schmidt. Mathias Braun und Daniel Fischer wurden zum „Hauptfeuerwehrmann“ befördert. Benjamin Metzger erhielt seine Beförderung zum Dienstgrad des „Oberlöschmeisters“. Zum „Brandmeister“ wurde Erik Wetzel befördert.

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